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Plaut vorläufigen Zahlen


08.02.2001
Ad hoc

Die Plaut AG (WKN 918703) gibt heute die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2000 bekannt. Die Umsatzerlöse betragen für das Jahr 2000 rund 295 Millionen Euro. Dies bedeutet eine Zunahme von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um über 500 Prozent auf ca. 15 Millionen Euro gesteigert werden.

Damit liegt Plaut bei den Umsatzerlösen um ca. 8 Prozent und beim EBIT um ca. 18 Prozent unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Der wesentliche Grund ist, dass Plaut die im Oktober 2000 getätigte Übernahme von JJ. Croney & Associates nicht wie vorgesehen nach der Pooling-of-Interest-Methode konsolidieren wird, da Plaut voraussichtlich einen der erworbenen Unternehmensbereiche veräussern wird, der nicht in das Servicespektrum von Plaut passt. Damit können rund 17 Millionen Euro Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2000 nicht konsolidiert werden. Einschliesslich dieser 17 Millionen Euro Umsatzerlöse hätten die Markterwartungen erfüllt werden können.

Eine weiterer Grund ist darin zu sehen, dass Plaut die geplante Akquisition eines amerikanischen Consultingunternehmens abgesagt hat. Obwohl die Verhandlungen positiv verlaufen sind, hat der Vorstand der Plaut AG beschlossen, diese Akquisition mit Rücksicht auf die Interessen der bestehenden Aktionäre nicht durchzuführen. Durch den Rückgang des Kursniveaus am Neuen Markt hätte sich die Übernahme für Plaut im Verlauf der Verhandlungen um 50 Prozent verteuert, weil ein AKtientausch vereinbart war. Eine Akquisition dieser Größenordnung war Bestandteil der Planung 2000.

Aufgrund der Ergebnisse des Januars 2001 und der sehr guten Auftragslage wird Plaut seine Zielsetzungen für das erste Quartal 2001 erreichen können. Die Umsatzerlöse werden wie geplant zwischen 85 und 90 Millionen Euro liegen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand der Plaut AG im bestehenden Konsolidierungskreis mit einer deutlichen Umsatzsteigerung von 25 Prozent sowie einer Steigerung des EBIT um mehr als 30 Prozent. Damit liegt die Plaut auch in 2001 weit über dem durchschnittlichen Branchenwachstum.


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